„Slumautomat“ von Johannes Quade und Jan Fusten zeigt einen ehemaligen handelsüblichen Snackautomaten. Gefüllt mit Produkten aus einem anderen Kontext wird er zum Kunstwarenautomaten. Er ist eine Plattform, die Produzenten und "Konsumenten" in Kontakt treten lässt. Durch die Füllung und die Art und Weise der Präsentation entsteht ein Dialog mit seinem Umfeld, der das Spannungsfeld des Automaten zeichnet. Die Ausreizung dieses Dialogs wird hierbei als Aufgabe gesehen. Die Möglichkeit letztlich alles in einer Maschine zum Kauf anzubieten scheint ein ungeahntes Potential zu bergen, das immer wieder aufs Neue im jeweiligen Kontext untersucht wird. Dieses Mal bewegt sich der Kontext um das Thema des Slums. Schließlich sind in bekannten Slumgebieten auch häufig Snackautomaten platziert. Die angebotenen Produkte des Automaten stellen die von den Autoren gesehene Bandbreite dar, in der das Thema untersucht werden kann. Indem der Besucher eins der angebotenen Produkte ersteht, gibt er einen Kommentar zum Thema ab.