Muchas pequeñas cosas
hechas por muchas personas
en muchos pequeños lugares
podrán cambiar la faz de la Tierra
 

Martin Blankenhagen

Der in Frankfurt/Main geborene Künstler Martin Blankenhagen setzt sich mit den unterschiedlichsten Kunstformen (Performances, Videoinstallationen sowie Foto- und Holzarbeiten) auseinander.

Im Projekt „Die Farben der Gewalt“ werden dem Betrachter  künstlerische Positionen der im Alltag zu sehenden Bilder von den Grausamkeiten der Welt vermitteln. Die Gewalt und Vernichtung kriegerischer Auseinandersetzungen wird in einer Art dargestellt, die beim Betrachter die Erinnerung wecken soll, dass die Zukunft aus den Auswirkungen aller menschlichen Taten entsteht. Alles wird von einem selbst mitbestimmt und somit in der Welt manifestiert.

Die verfremdeten Abwandlungen sind malerisch schön, fast schon von ästhetischem Glanz. Im Kontrast dazu, soll an Kriegsgeschehnisse erinnert werden, die morgens in der Tageszeitung die Grausamkeiten der Menschheit widerspiegeln und abends vielleicht schon in der Stumpfheit der Überinformation in Vergessenheit geraten sind.

Diese schön schrecklichen Bilder sind nicht die persönliche Welt- und Wirklichkeitserfahrungen, sondern eine sanfte Aufforderung, die Geschehnisse in der Welt zu beobachten.

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